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Giorgio Moroder

The Celebration of the 80's Tour 2019-05-14 Wien, Planet.tt Bank Austria Halle Gasometer
Von Donna Summer über David Bowie bis hin zu Cher: Giorgio Moroder hat in seiner Karriere mit den größten Stars der Welt gearbeitet und dabei alles mitgenommen, was es zu holen gibt: vier Grammys, drei Oscars, unzählige Platinauszeichnung. Red Bull holt den italienischen Ausnahmeproduzenten jetzt zu einer Liveshow nach Wien: Auf seiner „The Celebration of the ‘80s Tour“ wird Giorgio Moroder mit einer spektakulären Bühnenshow und mit großer Bandbesetzung das Discofeeling in den Gasometer bringen. Im Gepäck: Seine Klassiker der Filmmusik und natürlich seine größten Hits. Hot Stuff!
Godfather of Disco, Oscar-Preisträger, Grammy-Gewinner: Kaum jemand hat die Entwicklungen der elektronischen Musik in den letzten Jahrzehnten so entscheidend geprägt wie Giorgio Moroder – angefangen von seinem revolutionären Einsatz des Moog-Synthesizers und der damit einhergehenden Erfindung des Disco Sounds bis zu seiner Würdigung auf dem Track "Giorgio by Moroder" von Daft Punk: Der italienische Produzent hat sich in den letzten 50 Jahren in die Musikgeschichte eingeschrieben.
 
Seine eigene Geschichte spannt dabei einen weiten Bogen: von Südtirol nach Hollywood, vom Schlager zur Disco, vom Bass zum Synthesizer und von den 70er Jahren bis in die Gegenwart. Auf seinem Weg hat der italienische Produzent dabei alles mitgenommen, was es zu holen gibt: vier Grammys, drei Oscars und Gold- und Platinplatten en masse. Hier sind einige Highlights aus 50 Jahren Discofeeling.
 
Nach seinen Anfangsjahren als Gitarrist und Bassist im Schlager- und Popbereich hatte Giorgio Moroder im Jahr 1969 mit der Nummer "Looky, Looky" einen ersten Hit, der ihm auch seine erste goldene Schallplatte einbrachte. Motiviert von diesem Erfolg und seinem Interesse für neue Technologien im Bereich der Musik fokussierte er sich immer mehr auf das Produzieren von Songs – ein Schritt, der sich als goldrichtig herausstellte.
 
Die Zusammenarbeit mit der Sängerin Donna Summer, die er in München kennengelernt hatte, war schließlich der Schlüssel zum Erfolg. Die von Giorgio Moroder produzierten Songs – angefangen mit dem ersten Hit "Love To Love You Baby" bis zum Höhepunkt "I Feel Love" prägten den Discosound der kommenden Jahre nachhaltig und machten Summer zur Queen of Disco und Giorgio Moroder zum gefragtesten Produzenten der Welt.
 
Neben diesem kommerziellen Erfolg zeigte sich Ende der 70er Jahre auch noch Moroders Gespür für Melodien und Arrangements in den verschiedensten Genres: Der Soundtrack für den Film Midnight Express brachte ihm seinen ersten Oscar und mit dem Release seines Soloalbums E=MC2 schuf er einen der wichtigsten Referenzpunkte für die kommenden Generationen von Produzenten.
 
Auch ohne Donna Summer, die im Jahr 1980 die Zusammenarbeit mit Giorgio beendete und zu Geffen Records wechselte, prägte der Italiener den Sound der 80er Jahre nachhaltig: Er schrieb und produzierte für die Superstars und releaste reihenweise Hits: "Call Me" von Blondie (1980), "Cat People" von David Bowie (1983) oder "What a Feeling" von Irene Cara(1983) – all diese Songs tragen die Handschrift von Giorgio Moroder.
 
Aus der Zusammenarbeit mit Philip Oakey von der Band The Human League entstand 1985 auch ein gemeinsames Album, auf dem der Song "Together in Electric Dreams" enthalten war, der Moroder und Oakey einen BAFTA Award brachte. Mit den Soundtracks für Scarface(1983) und Top Gun (1986) zementierte er außerdem seinen Status in Hollywood und bekam sogar noch größere internationale Anerkennung: 1984 und 1988 komponierte er sogar die Musik für die olympischen Sommerspiele. Kaum ein anderer Produzent hat einem Jahrzehnt so seinen eigenen Stempel aufgedrückt wie der Südtiroler.

Anfang der 90er Jahre arbeiteten Giorgio Moroder und Donna Summer nach einigen Jahren Pause erstmals wieder zusammen und releasten im Jahr 1992 die Single "Carry On", die dem erfolgreichsten Duo der Discogeschichte noch einen weiteren Grammy einbrachte.
Nach dem Album Forever Dancing, das im Jahr 1992 veröffentlicht wurde, war es aber vorerst einmal Zeit für eine musikalische Schaffenspause: Giorgio Moroder stieg ins Kunstgeschäft ein und arbeitete an verschiedenen anderen Projekten, unter anderem an der Verwirklichung seines eigenen Sportwagens.
Auch wenn in den Anfangsjahren des neuen Jahrtausends noch keine neue Musik von Giorgio Moroder herauskam, dann wurde doch mit der Aufnahme in die Dance Music Hall of Fame im Jahr 2004 sein Einfluss auf die elektronische Musikszene entsprechend gewürdigt.

Der endgültige Reboot von Giorgio Moroder begann im Jahr 2013, als er mit Daft Punk den Song "Giorgio by Moroder" produzierte, auf dem er seinen Werdegang in Kurzform wiedergibt. Nach der Veröffentlichung des Songs, der Moroder einen weiteren Grammy einbrachte, war das Interesse an seiner Person auf einmal wieder riesig – und nur zwei Jahre später releaste er mit Déjà Vu sein erstes Soloalbum nach mehr als 20 Jahren Pause.

Giorgio Moroders Kommentar zu seiner ersten Livetournee: „Dies ist etwas, das ich schon immer tun wollte. Fans kamen ständig auf mich zu und fragten, ob ich jemals eine echte Tournee starten würde. Früher war es für Produzenten undenkbar, jemals ihre Studios zu verlassen. Dieses Gebiet war den Sängern vorbehalten. Mittlerweile haben sich DJs und Musikproduzenten zu den Superstars der Pop- und Tanzmusik entwickelt. Daher scheint nun der richtige Zeitpunkt gekommen zu sein und ich freue mich wahnsinnig, dass ich dies endlich umsetzen kann!“
 

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